Trinitatis XXIV ist der 24. Sonntag nach Trinitatis und kommt nur vor, wenn er vor Advent I fällt. Zwei Leipziger Kantaten für diesen Tag aus den ersten zwei Kantatenjahrgängen.
Es gibt zwei Kantaten mit dem Titel O Ewigkeit, du Donnerwort. Diese, BWV 60, wurde 1723 als Teil des ersten Kantatenjahres geschrieben; die zweite, BWV 20, wurde 7 Monate später für Trinitatis I als Teil des Choralkantatenjahres geschrieben. Denn dasselbe Choral von Johann von Rist (1607-1667) dient Bach als Inspirationsquelle. In dieser Kantate basiert nur der erste Teil auf dem Choral; BWV 20 ist eine Choralkanate, daher spielt der Choral dort eine wichtigere Rolle.
Die Lesungen der letzten Trinitatis-Sonntage behandeln alle das Ende der Zeit, führen zum Jüngsten Gericht oder haben Lesungen, die die Auferstehung symbolisieren. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig, BWV 26, ein Choral von Michael Franck (1609-1667), evoziert ebenfalls die Flüchtigkeit des Lebens.